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Chefarzt Dr. med. Mathias Nitsch
Chefarzt Dr. med. Mathias Nitsch

Chefarzt der Klinik für Innere Medizin / Rheumatologie

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Oberärztin Dipl.-Med. Sibylle Popp
Oberärztin Dipl.-Med. Sibylle Popp

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Oberarzt Dipl.-Med. Jürgen Mundhenke

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Internistisch-rheumatologische Ambulanz

Ambulanz

Rheuma ist eine Volkskrankheit: In Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen unter Schmerzen an den Gelenken und Einschränkungen des Bewegungsapparats.

Bis heute sind die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises – so der medizinisch korrekte Ausdruck – nicht vollständig heilbar, aber eine frühzeitige Diagnose und professionelle, medizinische Betreuung können die Lebensqualität der Patienten stark verbessern.

Diagnose

In unserer internistisch-rheumatologischen Ambulanz beraten und behandeln wir Menschen mit allen Arten rheumatischer Erkrankungen. Bei dem ersten Besuch in der Ambulanz spricht der Rheumatologe mit dem Patienten über den bisherigen Verlauf der Erkrankung. Dabei erkundigt der Arzt sich auch nach vorangegangenen Infektionen, Morgensteifigkeit der Gelenke und Ruheschmerzen, also Beschwerden, die ohne jede Belastung des Gelenks auftreten.

Diese Anamnese ergänzt der Mediziner durch eine gründliche körperliche Untersuchung: Dabei prüft der Arzt die befallenen Gelenke und bewertet die Verteilungsmuster der Schmerzen. Außerdem stellt er fest, ob weitere Organe von Rheuma betroffen sind. Häufig greift der Mediziner dabei auf Laboruntersuchungen zurück: Durch Antikörpernachweise findet der Arzt so genannte Rheumafaktoren im Körper des Patienten. Gegebenenfalls führt der Mediziner auch Röntgen-, MRT-Aufnahmen und Ultraschalluntersuchungen durch.

Behandlung

Diagnose und Verlauf rheumatischer Erkrankungen unterscheiden sich von Patient zu Patient – deshalb erarbeitet der Arzt ein individuelles Behandlungskonzept, das auf die Bedürfnisse des Betroffenen abgestimmt ist.

Akute Beschwerden werden durch entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente gelindert. Zur Langzeit- oder Dauertherapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen setzen wir hochwirksame Medikamente ein – werden diese frühzeitig angewandt, vermindern sie das Risiko schwerwiegender Langzeitfolgen wie deformierende Gelenkschäden, aber  auch Folgeschäden an anderen Organen.

Neben der Therapie mit Medikamenten gibt es eine Reihe unterstützender Maßnahmen: Bewegung und ausgewogene Ernährung fördern die Gelenkfunktion und verzögern den Verlauf der Erkrankung. Bei starken Schmerzen und fortgeschrittener Gelenkzerstörung kann auch eine Operation oder ein Gelenkersatz notwendig werden.


Unterlagen

Im Laufe des ersten Besuchs in der rheumatologischen Sprechstunde erarbeitet der Mediziner gemeinsam mit dem Patienten die Vorgeschichte seiner Erkrankung.  Der Patient kann sich auf dieses Gespräch vorbereiten, indem er bereits im Vorfeld die Daten früherer Krankheiten und  Beschwerden notiert.

Auch eine Übersicht mit Namen und Dosierung einzunehmender Medikamente helfen dem Mediziner, die Erkrankung präziser zu beurteilen. Außerdem benötigt der Rheumatologe für eine exakte Diagnose Arztbriefe und Befunde des bisherigen Arztes. Zwingend notwendig ist ein Überweisungsschein des behandelnden Haus- oder Facharztes, dessen Ausstellungsdatum im jeweils aktuellen Quartal liegen muss.

Leiter der Ambulanz:
Chefarzt Dr. med. Mathias Nitsch
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Chefarzt der Klinik für Innere Medizin / Rheumatologie

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