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Hygiene

30 Sekunden für die Gesundheit unserer Patienten!

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten aller Infektionen im Krankenhaus können vermieden werden: ganz einfach durch eine ordentliche Händehygiene. Sie ist die effektivste und auch preiswerteste Maßnahme zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen. Unsere Ärzte und Pflegekräfte werden aus diesem Grund immer wieder für das Thema Hygiene sensibilisiert und regelmäßig geschult.

 „Es ist in unserem Bettenhaus fast unmöglich fünf Meter zu laufen, ohne an einem Desinfektionsspender vorbei zu kommen, so Hygienefachkraft Marco Zesing. Der ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger arbeitet seit 1998 in unserer Klinik und hat sich 2011 zur Hygienefachkraft qualifiziert. Unterstützt wird er in seiner Arbeit durch Oberärztin Dr. Daniela Volkert, Fachärztin für Intensivmedizin am Waldkrankenhaus Eisenberg.

„30 Sekunden für die Gesundheit unserer Patienten. 30 Sekunden, die eine Infektion vermeiden können!“

Spielte vor einigen Jahren die Hygiene bei der Auswahl des Krankenhauses nur eine untergeordnete Rolle für die Patienten, hat sich dieses mittlerweile umgekehrt. Hervorragende Hygiene ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal und lässt oft Rückschlüsse zu, wie die gesamte Klinik arbeitet. Wir sind uns dessen  bewusst und tun alles Erdenkliche, um Ihnen den Krankenhausaufenthalt so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten. Auch Besucher unseres Waldkrankenhauses können zu einer guten Hygiene beitragen und die Desinfektionsspender in unserem Haus nutzen.

Eine Infektion im Krankenhaus ist leider nicht immer vermeidbar. Die Verabreichung von Antibiotika in der Tiermast und die häufige und oft unnötige Verordnung von Antibiotika bei Patienten mit nicht-bakteriellen Infekten lassen immer mehr multiresistente Erreger (MRE) entstehen. Viele Menschen sind inzwischen Träger solcher Keime – meist ohne es zu wissen. Diese Entwicklung hat Auswirkungen auf die Krankenhäuser, denn multiresistente Erreger werden von Patienten in die Krankenhäuser getragen. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, werden zum Beispiel alle Risikopatienten in einem standardisierten Verfahren auf MRSA getestet. Bei dem Verdacht auf eine mitgebrachte Infektion werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um zeitnah die möglichen Erreger zu bestimmen. Dies ermöglicht uns eine zielgerichtete Antibiotikatherapie und verringert für die Patienten die Gefahr der Ausbildung von (Multi-) Resistenzen.

Das Waldkrankenhaus Eisenberg gehört aufgrund dieser erfolgreichen Maßnahmen zu den drei Kliniken in Thüringen, die das GOLD-Siegel der "AKTION Saubere Hände" vorweisen können. Die Kampagne zur Verbesserung der Händehygiene hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen.


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Hygienefachkräfte überwachen die Einhaltung der Hygiene insbesondere in Krankenhäusern, beraten Mitarbeiter und erfassen die auftretenden Infektionen. Konkret überwachen Hygienefachkräfte, zusammen mit anderen spezialisierten Mitarbeitern wie hygienebeauftragten Ärzten, die hygienerelevanten Arbeitsabläufe in Diagnostik, Therapie und Pflege. Sie führen regelmäßige Begehungen aller Krankenhausbereiche durch und erstellen Hygiene-, Reinigungs- und Arbeitspläne. Hygienefachkräfte erfassen und bewerten auftretende Infektionen und ermitteln anhand der aufgezeichneten Daten Infektionsraten mit dem Ziel, die Ursachen nosokomialer Infektionen zu klären und eine Früherkennung zu ermöglichen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Aktion Saubere Hände

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