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Chefarzt Dr. med. Mathias Nitsch
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Oberärztin Dipl.-Med. Sibylle Popp
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Fibrinolysetherapie bei Schlaganfällen

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute: Um Patienten in unserer Region schnellstmöglich und wohnortnah zu versorgen, führen wir bei akuten Hirninfarkten eine Fibrinolysetherapie durch. Dabei werden Blutgerinnsel im Gehirn, die den Schlaganfall verursachen, medikamentös aufgelöst. Hier arbeiten wir eng mit unserer Intensivtherapiestation und der Radiologie (mit 24 Stunden zur Verfügung stehendem CT) zusammen.

Eine rechtzeitige Behandlung kann das Risiko von Schädigungen des Gehirns mit Folgeschäden wie Sprachstörungen, Lähmungen verringern. Wichtig ist deshalb, dass so schnell wie möglich der Notarzt verständigt und der Patient in eine Klinik eingewiesen wird – neue Untersuchungen sprechen von einem Zeitraum von drei bis maximal 4,5 Stunden nach Eintreten der typischen Symptome wie Sprachstörungen, Sehstörungen, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Übelkeit, Lähmungen oder Verwirrtheit.

Neben der Fibrinolysetherapie bieten wir zur weiterführenden Diagnostik und zur Risikoeinschätzung alle üblichen Standards: Labor, EKG, Echokardiografie und Duplexsonografie, CT und MRT. Außerdem versorgen wir unsere Patienten mit medikamentösen Therapien, Physio- und Ergotherapie sowie allen notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen.

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Schlaganfall-Patienten müssen so schnell wie möglich behandelt werden: Die Fibrinolysetherapie verringert das Risiko auf Folgeschäden.

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