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in diesem Bereich:

Univ.-Prof.
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold
Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Telefon:
036691 8-0

Oberarzt Dr. med. Andreas Wagner
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Handchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie und Chirotherapie.
Hallux rigidus
Der Hallux rigidus (Hallux limitus) beschreibt den Gelenkverschleiß am Großzehengrundgelenk. Durch die eingeschränkte Beweglichkeit des Großzehs kommt es beim Abrollen des Fußes zu ständig wiederkehrenden Schmerzen.
Oft bilden sich streckseitig große Knochenwucherungen aus, die im Schuh zusätzliche Druckschmerzen verursachen. Die Ursache der Erkrankung ist vielschichtig: angeborene Formstörungen des ersten Mittelfußknochens, vorausgegangene Knorpelschäden (Sportverletzungen) oder Stoffwechselerkrankungen (Gicht).
Die konservative Behandlung besteht je nach Erkrankungsstadium in gezielten physiotherapeutischen Maßnahmen, Injektionen in das Gelenk und orthopädieschuhtechnischer Maßnahmen (Sohlenversteifung und Ballenrolle).
Die operativen Maßnahmen richten sich nach dem Ausmaß der Erkrankung und der noch vorhandenen Gelenkbeweglichkeit. Während im Frühstadium gelenkerhaltende Eingriffe möglich sind, die den Bewegungsumfang des Gelenks verbessern, sind in den Spätstadien die Gelenkversteifung (Arthrodese) oder Resektionsarthroplastik (Operation nach Valenti) indiziert. Die Entscheidung, welche Operationsmethode zum Einsatz kommt, richtet sich nach den funktionellen Anforderungen des Patienten, seinem Alter und der Krankheitsursache.
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