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Univ.-Prof.
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold
Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
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036691 8-0

Oberarzt Dr. med. Andreas Wagner
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Handchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie und Chirotherapie.
Verletzungen und Erkrankungen von Sehnen
Im Bereich des Fußes ist die Achillessehne am häufigsten von Verletzungen und Erkrankungen betroffen. Der Achillessehnenriss ist ein plötzliches Ereignis, das der Patient als starken Schmerz (Knall, Peitschenhieb) empfindet. Das Gehen und Stehen ist anschließend schmerzbedingt erheblich behindert.
Wenn die Diagnose des Achillessehnenrisses feststeht, besprechen die Ärzte mit dem Patienten das weitere Vorgehen (konservativ oder operativ). Eine konservative Behandlung mit speziellen Schienen und Verbänden (Fuß in Spitzfußstellung) ist je nach Rissform und sonografischem Befund möglich und dauert etwa acht bis zwölf Wochen. Hierfür ist eine regelmäßige Befundkontrolle beim behandelnden Orthopäden bzw. Unfallchirurgen unverzichtbar.
Die operative Therapie des frischen Achillessehnenrisses erfolgt heute in aller Regel minimal invasiv über einen Schnitt von wenigen Zentimetern. Die Nachbehandlung erfolgt in einem speziellen Schuh, wobei der Fuß nach der Wundheilung voll belastet werden kann. Auch hier ist mit einer Rehabilitation von acht bis zwölf Wochen zu rechnen.
Erkrankungen der Achillessehne am knöchernen Ansatz am Fersenbein (Haglund-Exostose) oder im Achillessehnenbereich sind primär eine Domäne der konservativen Behandlung. Nach der Schmerzbehandlung in der akuten Phase sind physikalische Behandlungen und ein regelmäßiges exzentrisches Training der Wadenmuskulatur in aller Regel geeignet, eine Beschwerdelinderung herbeizuführen. Allerdings ist hier mit einer mehrwöchigen Behandlungsdauer zu rechnen.
In seltenen Fällen kann auch eine operative Therapie durchgeführt werden, wenn die konservative Behandlung nicht zum Erfolg geführt hat. Verdickungen in der Achillessehne (Achillodynie) können ebenso wie knöcherne Anbauten am Achillessehnenansatz entfernt werden. Auch hier muss zur Nachbehandlung über mehrere Wochen (sechs bis acht Wochen) ein spezieller Schuh getragen werden, der die Achillessehne entlastet.
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