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in diesem Bereich:
Univ.-Prof. <br /> Dr. med. habil.<br /> Arnold
Univ.-Prof.
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold

Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Telefon:
036691 8-0


Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch
Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie, Chirotherapie


Oberarzt PD Dr. med. Andreas Roth
Oberarzt PD Dr. med. Andreas Roth

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Osteologie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chirotherapie


Sekretariat
Gabi Geier

Telefon:
036691 8-1439


Minimal invasive Hüftoperation

Besondere Leistungen

Der Lehrstuhl für Orthopädie der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Waldkrankenhaus Eisenberg arbeitet seit 1998 an der minimal invasiven Implantation von Hüftprothesen. Diese Methode hat für den Patienten vor allem in der frühen Phase nach der Operation Vorteile – sie gewährleistet eine deutliche Schmerzminderung sowie eine schnellere Mobilisation. Im Waldkrankenhaus Eisenberg profitieren mittlerweile rund 20 Prozent von der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie.

Bei der Schlüsselloch-Chirurgie legt der Arzt nur einen sehr kleinen Zugang zum Hüftgelenk frei. Insbesondere wird dadurch die umliegende Muskulatur kaum beschädigt, der Patient kommt schneller auf die Beine und ist früher belastbar. Bereits am dritten Tag nach der Operation kann mit dem Vier-Punkt-Gang begonnen werden. Zudem haben Patienten nach einer minimal invasiven Hüftoperation deutlich weniger Schmerzen und sind in geringerem Maße auf Schmerzmittel angewiesen. Das positive Resultat: Patienten erreichen früher ein flüssiges Gangbild. Zudem ist die verkürzte Narbe ein angenehmes optisches Ergebnis.

Am Waldkrankenhaus Eisenberg wird diese Technik ausschließlich von erfahrenen Operateuren durchgeführt, um einen bestmöglichen Erfolg zu gewährleisten. Außerdem führen wir regelmäßig Dokumentationen durch und werten die Ergebnisse wissenschaftlich aus. Eine computergestützte Überprüfung hat sichergestellt, dass die Prothesen korrekt implantiert wurden. Dabei erreicht die minimal invasive Technik ebenso gute Langzeitergebnisse wie die traditionelle Operation – schon nach fünf Wochen war bei einer Ganganalyse, die von einer Arbeitsgruppe am Waldkrankenhaus Eisenberg durchgeführt wurde, kein Unterschied mehr zwischen den Methoden nachweisbar. Nach beiden Eingriffen zeigen sich etwa ein Jahr lang Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates, die durch Rehabilitation und anschließendes selbständiges Training verbessert werden können.

Die minimal invasive Hüftoperation bietet sich vor allem für jüngere berufstätige oder ältere Patienten an, die rasch wieder auf die Beine kommen wollen. Nicht geeignet ist die Methode für Patienten mit Voroperationen, Deformitäten des Knochens und Vernarbungen sowie starkem Übergewicht. Bedenklich ist der Eingriff auch für muskelkräftige Patienten und Patienten mit großen knöchernen Verhältnissen.

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Orthopädie: Forschung
Kurzprofil

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Minimal invasive Hüftoperation

Minimal invasive Hüftoperation

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