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in diesem Bereich:

Univ.-Prof.
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold
Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Telefon:
036691 8-0

Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie, Chirotherapie

Oberarzt PD Dr. med. Andreas Roth
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Osteologie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chirotherapie
Navigationssystem
Besondere Leistungen
Künstliche Gelenke sollten möglichst genau die individuelle Gelenkanatomie des Patienten rekonstruieren: Nur so können sich die Patienten über eine optimale Beweglichkeit und langanhaltende Belastbarkeit des neuen Gelenkes freuen.
Deshalb wenden die Orthopäden am Waldkrankenhaus Eisenberg ein computergestütztes Planungssystem an, mit dem der Arzt die Prothesengröße und die genaue Prothesenposition am Röntgenbild vorausbestimmt. In schwierigen Fällen wird bei der Operation zusätzlich ein Navigationssystem eingesetzt, das den Operateur bei der von Hand durchgeführten Operation unterstützt.
Der Computer liefert dabei ein dreidimensionales Bild des Gelenks und zeigt so die winkelgenaue Position der Prothese an, die nun vom Operateur optimal platziert werden kann. Das Navigationssystem liefert dem Arzt Informationen und Entscheidungshilfen – die einzelnen Operationsschritte werden aber konventionell von Hand durchgeführt.
Das Navigationssystem wenden die Ärzte am Waldkrankenhaus Eisenberg seit mehreren Jahren bei komplizierten Diagnosen (Dysplasiecoxarthrosen) erfolgreich an. Außerdem waren die Eisenberger Orthopäden an der Entwicklung dieser Methode beteiligt – 2007 erhielt Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch mit seinem Team den Forschungspreis der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik: Er konnte in seiner Arbeit mit Hilfe der Ganganalyse zeigen, dass navigierte Hüftendoprothesen eine bessere Position aufweisen und tendenziell bessere Ergebnissen für den Patienten zu erwarten sind.
Je nach Situation werden auch minimalinvasive Operationstechniken eingesetzt, die sich durch einen muskelschonenden Zugang zum Gelenk und bei guter Knochenqualität durch knochenschonende Prothesen (Kurzschaftprothesen) auszeichnen. Die Mobilisierung des Patienten kann besonders in den ersten Tagen nach der Operation verbessert werden.
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Orthopädie: Forschung
Biometrie

Biomechanische Faktoren werden stets beim aseptischen Lockerungsgeschehen oder bei funktionellen Defiziten von Hüftalloarthroplastiken diskutiert. Im Vordergrund stehen dabei die Beurteilung des knöchernen Implantatlagers, Fragen des Verankerungsprinzips, des Prothesendesigns und des Biomaterials.
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