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in diesem Bereich:

Univ.-Prof.
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold
Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Telefon:
036691 8-0

Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie, Chirotherapie
Aufbau der Hüftendoprothese
Das künstliche Hüftgelenk
Künstliche Hüftgelenke gibt es in verschiedenen Ausführungen und Materialien. Unsere Orthopäden klären den Patienten ausführlich über die verschiedenen Systeme auf und finden den optimalen, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmten Gelenkersatz.
Bei den verschiedenen Prothesentypen wird zwischen Oberflächenprothesen, Kurzschaftprothesen und Standardprothesen unterschieden. Die Standardprothese setzt sich aus vier Bestandteilen zusammen und gleicht in ihrem Aufbau der menschlichen Hüfte.
Die Prothesenpfanne ersetzt die natürliche Hüftpfanne. Sie besteht in der Regel aus Metall (Titan- oder Cobalt-Chrom-Legierungen) und wird zementfrei im Knochen fixiert. In diese Metallschale wird ein Pfanneneinsatz (Inlay) eingefügt.
Der Pfanneneinsatz, der spätere Gleitpartner für den Prothesenkopf, kann aus Kunststoff (Polyäthylen), Metall oder Keramik bestehen. Er wird optimal in die Prothesenpfanne eingepasst.
Der Hüftkopfersatz (Prothesenkopf) ist das Gegenstück zum Pfanneneinsatz und bestimmt somit das Gleitverhalten der Prothese. Er besteht aus Metall oder Keramik. Je nach Materialkombination des Pfanneneinsatzes und Prothesenkopfes sind Polyäthylen/ Metall-, Polyäthylen/Keramik-, Keramik/Keramik- und Metall/Metall-Gleitpaarungen möglich. Die Oberflächen der Gleitpaarungen sind besonders glatt – sie ermöglichen eine sehr reibungsarme Bewegung im Kunstgelenk.
Der Prothesenschaft besteht aus Metall (Titan- oder Cobalt-Chrom-Legierungen) und wird in den Oberschenkelknochen eingesetzt. Am oberen Ende befindet sich ein Konus, auf den der Hüftkopfersatz aufgesetzt wird.
Beim Oberflächenersatz wird die defekte Oberfläche des Hüftkopfes durch eine Metallkappe, die Pfanne durch eine Metallschale ersetzt. Ist die Knochensubstanz gut, wenden wir zunehmend knochenschonende Kurzschaftprothesen an.
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