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in diesem Bereich:

Univ.-Prof.
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold
Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Telefon:
036691 8-0

Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie, Chirotherapie
Operationsablauf
Das künstliche Hüftgelenk
Der Operationsablauf beim Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks kann grob in vier Schritte eingeteilt werden.
Schritt 1
Nach der Anästhesie verschaffen sich die Ärzte durch einen Hautschnitt am Oberschenkel Zugang zum Hüftgelenk. Je nach Situation werden auch minimal-invasive Zugänge durchgeführt.
Der defekte Hüftkopf wird bei geplantem Oberflächenersatz erhalten, bei einer Kurzschaft- oder Standardprothese aber entfernt.
Die Gelenkpfanne wird gut sichtbar dargestellt, von erkrankten Knochen- und Gewebeteilen befreit und mit einer Fräse so präpariert, dass die künstliche Pfannenprothese passgenau in die knöcherne Pfanne eingesetzt werden kann.
Schritt 2
Im nächsten Schritt bereiten die Operateure den Oberschenkelknochen für die Aufnahme des Endoprothesen-Schaftes mit einer speziellen Raspel vor: Der Schaft wird später in den Oberschenkelknochen eingeführt und entweder zementfrei im Knochen verklemmt oder mit Knochenzement verankert. Bei Oberflächenprothesen wird die Oberfläche des erhaltenen Hüftkopfes von Restknorpel befreit und mit einer Metallkappe überkront.
Schritt 3
Nachdem die Ärzte die Hüftpfanne und den Schaft eingesetzt haben, setzen sie auf den Schaft einen künstlichen Prothesenkopf auf, der in Größe und Länge exakt auf die individuelle Anatomie des Patienten abgestimmt ist. Eine Funktionskontrolle stellt sicher, dass das Implantat fest sitzt und sich die künstliche Hüfte optimal bewegt ohne zu luxieren.
Schritt 4
Im vierten Schritt legt der Operateur Drainagen zur Vermeidung von Blutergüssen ein. Anschließend vernäht er die Wunde und legt einen Kompressionsverband an. Die Operationszeit beträgt je nach Schwere der Erkrankung im Normalfall zwischen 60 und 90 Minuten.

Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks dauert zwischen 60 und 90 Minuten.
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Künstliche Gelenke sollten möglichst genau die individuelle Gelenkanatomie des Patienten rekonstruieren: Nur so können sich die Patienten über eine optimale Beweglichkeit und langanhaltende Belastbarkeit des neuen Gelenkes freuen.
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