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in diesem Bereich:

Univ.-Prof.
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold
Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Telefon:
036691 8-0

Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie, Chirotherapie
Revisionen an der Hüfte
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie: Department Hüfte
Hüftendoprothesen besitzen heutzutage eine Haltbarkeit von zehn bis 20 Jahren: Trotz dieser guten Ergebnisse ist es angeraten, sich in den ersten sechs Monaten nach der Operation und dann wieder nach ca. fünf Jahren bei ihrem Orthopäden vorzustellen. Bei Beschwerden sollten sich Patienten sofort untersuchen lassen: Dafür stehen wir ihnen in unserer Endoprothesen-Sprechstunde zur Verfügung.
Manchmal kann sich das künstliche Gelenk lockern und die Prothese dadurch versagen – eine ungünstige Entwicklung, die durch Überbelastung oder Übergewicht beschleunigt wird. In diesem Fall wird der Arzt einen partiellen oder kompletten Wechsel der Prothese empfehlen. Bei diesem Eingriff entfernt der Chirurg die vorhandene (primäre) Prothese und ersetzt den gelockerten oder verschlissenen Teil des Implantats durch eine Revisionsprothese.
Dabei werden Knochendefekte durch Knochentransplantate ersetzt. Wir gehören zu den wenigen Kliniken Deutschlands, die über eine eigene Knochenbank verfügen und verwenden spezielle modulare Prothesen, die den Knochendefekt je nach Anforderung des Patienten überbrücken können: Bei Infektionen muss die Prothese entfernt und die Infektion erst behandelt werden, bevor eine neue Prothese wieder eingesetzt wird.
Diese Eingriffe sollten von Chirurgen vorgenommen werden, die über eine große Erfahrung im Bereich der Endoprothetik verfügen: Wir führen am Waldkrankenhaus Eisenberg jährlich über 200 Wechseloperationen an der Hüfte durch und gehören damit zu den größten Revisionskliniken Deutschlands.
Als Lehrstuhl der Orthopädie engagieren wir uns außerdem in der Implantatforschung und in der Optimierung der Implantatmaterialien.
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Der Lehrstuhl für Orthopädie der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Waldkrankenhaus Eisenberg betreibt eine eigene Knochenbank. Als bisher einzige Klinik in Thüringen verfügen wir über die Erlaubnis nach §§ 20 b und c (Arzneimittelgesetz), die die Herstellung des „Arzneimittels Knochen“ rechtlich ermöglicht und das Betreiben einer solchen Knochenbank zulässt.
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Das Waldkrankenhaus Eisenberg führt jährlich über 1.000 Totalendoprothesen-Operationen an der Hüfte durch. Damit gehört unser Haus zu den erfahrensten Endoprothesen-Zentren Deutschlands. Diese umfassende und langjährige Praxis kommt unseren Patienten auch in der Endoprothesen-Sprechstunde zu Gute.
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