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Univ.-Prof.
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold

Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

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Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch
Oberarzt Dr. med. Jürgen Babisch

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Physikalische Therapie, Chirotherapie


Oberarztsekretariat
Gabi Geier

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Hüftdysplasie

Die Hüftdysplasie ist eine angeborene Fehlentwicklung des Hüftgelenkes, die schon bei Neugeborenen und Kleinkindern diagnostiziert und behandelt wird.

Dabei ist die Hüftpfanne im Beckenknochen steiler und flacher als normal – sie kann deshalb den Hüftkopf nicht vollständig überdachen, der Hüftkopf nimmt die Belastung nur auf einer kleinen Fläche auf und wird dort überbelastet. Dies kann bei Patienten im Jugendalter lange unbemerkt bleiben und erst in späteren Jahren zu  Bewegungseinschränkungen (Hinken, Gangstörung), Beinverkürzungen und Schmerzen des Hüftgelenks führen.

Bei einer frühzeitigen Diagnose im Kindesalter können Kinderorthopäden die Hüftdysplasie erfolgreich mit konservativen Mitteln oder gelenkerhaltenden Operationen (Osteotomie des Beckens) behandeln – zur Früherkennung der Dysplasie ist in Deutschland deshalb die Sonographie der Hüftgelenke Teil der U3-Vorsorgeuntersuchung.

Das ist wichtig: Eine Hüftdysplasie kann unbehandelt im Erwachsenenalter zu einer Coxarthrose (Dysplasiecoxarthrose) führen. Dann empfehlen wir je nach Alter und Befund  entweder eine gelenkerhaltende Operation (Beckenosteotomie) oder einen Gelenkersatz (Hüftendoprothesenimplantation).

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Wird die Hüftdysplasie nicht rechtzeitig erkannt und entsteht daraus eine Dysplasiearthrose, hilft oft nur die Implantation einer Hüftendoprothese.

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