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Univ.-Prof
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold

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Oberarzt Dr. med. Stefan Pietsch
Oberarzt Dr. med. Stefan Pietsch

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Schulterluxation

Fast die Hälfte aller Ausrenkungen (Luxationen) betreffen das Schultergelenk: Für die verschiedenen Formen der Schulterluxation gibt es eine Vielzahl von Klassifikationen – grundsätzlich lassen sich Ausrenkungen nach ihrer Ursache in traumatische und habituelle Luxationen einteilen.

Der Patient leidet dann unter Schmerzen und einer verminderten Bewegungsfähigkeit der Schulter.

Traumatische Luxationen werden durch eine starke äußere Gewalteinwirkung ausgelöst, zum Beispiel durch Unfälle oder Überbelastung im Sport. Das ausgekugelte Gelenk muss in diesen Fällen so schnell wie möglich wieder in die Normallage zurückgebracht (reponiert) werden – dafür stehen dem Orthopäden mehrere Techniken zur Verfügung.

Bei einer habituellen Luxation kugelt das Schultergelenk bei bestimmten Bewegungen auch ohne Gewalteinwirkung immer wieder aus: Ursache ist oft eine vorausgegangene traumatische Luxation, die das Schultergelenk nachhaltig geschädigt hat.

Auch in diesem Fall sollte innerhalb kürzester Zeit eine Reposition erfolgen – langfristige Besserung können physiotherapeutische Maßnahmen oder eine Stabilisierungsoperation bringen.

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Oft führen Sportverletzungen oder Unfälle zu Schulterausrenkungen.

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