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Univ.-Prof
Dr. med. habil.
Wolf Dietrich Arnold
Komm. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
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Oberarzt Dr. med. Cornel Eisfeldt
Facharzt für Orthopädie
Facharzt für Chirurgie und Spezielle Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chirotherapie
Spondylarthrose
Gelenkverschleiß an der Wirbelsäule
Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule gehören zum Alterungsprozess: Sie können bei fast jedem Menschen über 50 Jahren radiologisch nachgewiesen werden.
Tritt die Spondylarthrose jedoch früher auf, sind die Schmerzen besonders ausgeprägt oder leidet der Patient unter starken Bewegungseinschränkungen, ist er auf ärztliche Hilfe angewiesen.
Bei der Spondylarthrose bildet sich die Knorpelschicht der Zwischenwirbel im Bereich der Lendenwirbelsäule zurück, zuletzt liegt der vorher vom Knorpel geschützte Knochen frei. Dadurch entzünden sich die Gelenke und der Knochen verdichtet sich – die Nerven, die aus der Wirbelsäule austreten, werden gereizt oder gar gequetscht.
Im frühen Stadium helfen oft Medikamente und gezielte physiotherapeutische Maßnahmen. Wird eine Operation notwendig, werden vor allem zwei Techniken angewandt: Bei der Erweiterung des Spinalkanals befreien die Operateure die eingeschnürten Nerven, bei der Spondylodese versteifen sie zwei oder mehrere Wirbelkörper und stellen dadurch die Stabilität der Wirbelsäule wieder her.
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